Reisebericht: Markus-Consort in Amsterdam

Open Recorder Days Amsterdam (ORDA) 2015 –

4 Tage im Blockflötenhimmel

von Uwe Riedel

Conservatorium AdamWie fühlt sich der Blockflötenhimmel an?

Nach unserer Rückkehr von den ORDA 2015 bleibt diese Erinnerung: SO muss sich der Blockflötenhimmel anfühlen!

Blockflöte pur im genialen Bau des Conservatorium von Amsterdam als Gäste von The Royal Wind Music, inmitten kleiner und großer fantastischer Solisten und Ensembles aus ganz Europa und darüber hinaus und natürlich auch als Teilnehmer des Wettbewerbes und Zuhörer bei Konzerten. Flagge ORDA

María Martínez Ayerza und Stephanie Brandt begrüßten uns wie alle Teilnehmer am Info-Stand persönlich. Royal Wind Music  und die vielen freiwilligen Helfer waren sehr gut vorbereitet und organisiert. Ablauf und Zeitplan des Wettbewerbes, Probenräume und die Möglichkeit, wirklich große Intrumente vor Ort unterzubringen (mein Subkontrabass durfte neben Big Babe wohnen) wie auch sich aus dem Verlauf ergebende kurzfristige organisatorische Fragen stellten keine Probleme dar und in allen Anliegen fanden wir stets freundliche Unterstützung, was wesentlich zum Wohlbefinden beitrug. Sehr positiv empfand ich die Identifikation aller Beteiligten mit dem Ereignis, selbst Familienangehörige von Royal Wind Music waren als „Volunteers“ vor Ort.

Mit einer gewissen Anspannung sahen wir der preliminary round entgegen und hatten vorab schon mal als Zuhörer den Raum „Amsterdam Blue Note“ auf uns wirken lassen. Zu den gehörten Beiträgen: ein virtuoses Stück zum Abschluss sollte auch wirklich sicher gespielt sein…Bald schon ging es für uns zum Aufbewahrungsraum für Koffer und Taschen, danach mit Instrumenten zum kurzen Einspielen. Auf- und Abbau sowie Transport der großen Instrumente nebst Zubehör hat uns gut beschäftigt. Unser erster Auftritt. Schein: Suite XII – Lully: Chaconne des Scaramouches – Maute: Oi dortn. Erst kurz vor dem Einsatz war der Subkontrabass komplett aufgebaut (das offizielle Foto zeigt ihn lediglich bis zur Gürtellinie).

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Markus-Consort, Vorrunde im Blue-Note-Saal

In einer eher schwierigen Akustik konnten wir die drei verschiedenen Stücke ohne wesentliche Zwischenfälle präsentieren, dank einer guten Absprache und tatkräftigen Unterstützung im Saal durch Anna Stegmann nebst Mutter zügig die Bühne räumen und somit das folgende große Ensemble (Esito Ensemble, Jeroen van Lexmond) anhören. Anschließend wieder in den Aufbewahrungsraum (wie gut, dass es Aufzüge gibt) und nach dem Verpacken der Instrumente erst einmal Innehalten. Das erste Programm gespielt – wofür wir die Musik lange geübt und uns als Ensemble vorbereitet hatten – und auf einmal schon vorbei. Der Kaffee im Conservatorium war nicht nur in diesem Moment exzellent, sondern überhaupt auch sehr lecker!

Abends begrüßte The Royal Wind Music mit dem Eröffnungskonzert „Cosmography – A Constellation of Renaissance and Baroque Masterworks“ alle Teilnehmer. Im Rahmen des Musikfestivals CANTart hatte RWM dieses Programm in der Stiftskirche Enger 2014 vorgestellt, aber wieder neu und umso mehr war ich schwer beeindruckt von der fantastischen Musik und von RWM überhaupt. Es gibt nichts Vergleichbares.Und wer ganz genau hinhörte, konnte die unterschiedlichen Timbres der Consortinstrumente von Adriana Breukink und Bob Marvin wahrnehmen.

Am folgenden Freitagmorgen hörte ich mir zunächst Beiträge der allerjüngsten Teilnehmer an (A1, Solo 11 Jahre und jünger) und fand wie schon am Donnerstag sehr bemerkenswert, wie freundlich und nachsichtig, geradezu liebevoll und witzig Matthias Havinga als absoluter Profi am Cembalo auf die winzigen Unregelmäßigkeiten der kleinen Spieler und Spielrinnen einging. Und Marco Magalhães zum Umblättern hat auch was…

Danach hätte ich mich gerne geteilt: Die eine Person von mir hatte die passive Teilnahme an der Masterclass Dorothee Oberlinger gebucht, die andere Person war einem Facebook-Aufruf gefolgt (gesucht wurde ein Spieler für die noch vakante Bass-Stimme im Beginners-Workshop bei Marco Magalhães). Weit entfernt davon, jemals aktiv an einer Masterclass in dieser Liga teilzunehmen, war ich sehr neugierig, was die Teilnehmer vorbereitet hatten, wie sie es präsentierten, wo Dorothee Oberlinger sie abholen und worauf sie fokussieren würde; zudem diesen Star des Blockflötenhimmels einmal „auf Tuchfühlung“ jenseits der Konzerte zu erleben. Auf das Musikstück bezogen wurden grundsätzliche Themen wie das Atemholen zu Beginn, aber auch Feinheiten der Artikulation ausgearbeitet. Es wirkte aber so, als ob Dorothee Oberlinger noch zehnmal mehr konkrete Ideen im Kopf hatte, als sie mit Alina Harig (Deutschland) in 30 Minuten besprechen konnte. Für den eigenen Blockflötenhorizont finde ich solche passiven Masterclasses sehr wertvoll und empfehle die Teilnahme, wo immer möglich! Bar Zimmermann (Israel) und Nicole Wolfsohn (Schweiz) hätte ich gerne auch noch gehört, es wurde aber Zeit für den ersten Renaissance-Workshop mit Marco Magalhães.

Ein benanntes Ziel von ORDA ist die Förderung der Ensemblekultur insgesamt wie auch besonders im (pre-)professionellen Bereich. The Royal Wind Music ist eines der wenigen wirklich großen professionellen Ensembles als Doppelsextett. So gab es u.a. die Wettbewerbskategorie C (Recorder sextets and larger ensembles) und D (3 or more members, conservatoire students or graduates). Unter den 83 Nennungen fanden sich 5 in C und 7 in D. Darin lediglich 5 Ensembles mit 6 oder mehr Spielern (4 in C und 1 in D). Royal Wind berichtet im Vorwort des Programmheftes, dass Ensemblespiel ein langjähriges Training erfordert. Das erlebe ich genauso hier wie in den Ensembles bei Frank Oberschelp.

In den Workshops der ORDA 2015 bei Marco Magalhães wirkten solistisch sehr erfolgreiche Wettbewerbsteilnehmer im Umgang mit den speziellen Erfordernissen des Ensemblespiels stellenweise weniger sicher. Insofern fördern solche Workshops absolut die Ensemblekultur. Beginners-Workshop: Hier schaffte Marco es, in 90 Minuten einige große Themen des Ensemblespiels verständlich zu vermitteln (aufeinander Hören, Stimmpaare bilden, Staccato-Spiel…) Intermediate-Workshop: In diesem größeren Ensemble zeigten sich zwei wesentliche Probleme vieler Gruppen: unterschiedliches Niveau der Spieler und manchmal problematische Selbsteinschätzung des eigenen Spielvermögens… Die Anregung einer Teilnehmerin, man möge die Instrumente stimmen, beantwortete Marco mit der Aufforderung, aufeinander zu Hören und die gemeinsame Intonation so zu finden. Advanced-Workshop: Auch wenn hier vornehmlich Ensemble-erfahrene Spieler unterwegs waren, wollte doch unbedingt aufeinander gehört werden. Alle 3 Gruppen bildeten für das gemeinsame Mille Regretz von Josquin de Prez etwa ein Fünffach-Sextett…ein besonderes Erlebnis und schöner gemeinsamer Abschluss der Workshops im Familienkonzert.

Am Freitagnachmittag mehrere Ensembles der Katergorie D zu hören, das war wieder ein besonderes Highlight. Das Trio aXolot (Niederlande) existiert schon seit 2007 (Gründungsmitglieder Miako Klein, Kim-José Bode und Anna Stegmann); in der aktuellen Besetzung Kim-José Bode, Sarah Jeffrey, Dodó Kis. Nach einigen Aufbauarbeiten von Sarah und Dodo kam dann Kim-José im Gipsbein und mit Gehstützen auf die Bühne, was aber einer völlig neuen, atemtechnisch und atemraubenden virtuosen Präsentation von „Una panthera“ (Johannes Ciconia, ca. 1370 – 1412) nicht entgegenstand. Man konnte tatsächlich die Großkatzen durch den Saal hecheln hören.

Mein persönlicher Favorit war BLOCK4 (United Kingdom). 2012 gegründet. 4 junge englische Ladies. Einige Stockwerke höher und einige Zeit vor dem Wettbewerbsauftritt waren sie mir entgegengekommen mit einem riesigen lorenartigen Wagen, in dem sich viele große Instrumentenkoffer befanden. Höchstpersönlich geschoben von María. Vor dem Aufzug ein kleines Gespräch über die Größe der Koffer und die Zartheit der 4 jungen Damen…die sich später nach sauber gespielter Consort-Musik mit 4 Paetzold-Instrumenten bis hin zum Subgroßbass hinstellten und „Wicked“ (2001, Michiel Mensing, *1975) völlig souverän und überzeugend aus dem Ärmel schüttelten. Im Gespräch berichteten Emily Bannister, Lucy Carr, Katie Cowling und Rosie Land vom 1. Platz in der Royal Overseas League Ensemble Competition 2014 (in der 62-jährigen Geschichte dieses Wettbewerbes der erste Gewinn eines Blockflötenensembles). Mit dem Preisgeld (etwa 14.000 €) wäre die Anschaffung des Paetzold-Consorts (Bassett bis Subgroßbass) möglich geworden. Zeit zum Proben von „Wicked“ von Lieferung bis ORDA 2015: lediglich 2 Monate. Nachdem QNG sein Abschlusskonzert schon vor einiger Zeit gegeben hat, sollte man BLOCK4 aufmerksam verfolgen. Hier die Links zu dem Ensemble: http://www.block4.co.uk/ https://www.facebook.com/block4quartet

Im Abendkonzert (Freitag) präsentierten Dorothee Oberlinger und Florian Birsak Musik aus Renaissance und Barock sehr professionell im fantastischen Auditorium der Hochschule (Bernhard Haitinkzaal). Ihr Spiel auf dem Ganassi-Tenors des schweizerischen Blockflötenbauers Andreas Schwob hat mich nachhaltig beeindruckt. So gut wie nie auf Instrumentenausstellungen zu finden, hier ein Link: http://kristinaschoch.com/resources/Leseprobe_14$E2$80$9315+aus+Windkanal+2014-3.pdf

Nachdem Freitagabend bereits unsere Teilnahme am Halbfinale bekannt gegeben worden war, gestaltete sich der Samstag zunächst entspannt; leider kam ich vom letzten Workshop zwar noch pünktlich vor dem Wettbewerbsraum an, aber der Beitrag des Ensembles „Polygon“ aus Passau hatte kurz zuvor bereits begonnen, die Türen waren geschlossen und ich kam nicht mehr hinein (was auch in Ordnung war). Deswegen besonders schade, weil Polygon das dritte Ensemble „unserer“ Kategorie C3 war, langjährig bestehend, exzellent (und später auch der Gewinner der Ensemblekategorie des Finales). Überdies stand neben zwei Holbornes „Ten Times Tenor“ von Maute auf dem Programm – DAS hätte ich gerne einmal live gehört.

Das Halbfinale Sowohl Polygon als auch unser Markus-Consort hatten ein weiteres Programm hierfür vorbereitet. Dank einer hervorragenden Organisation durch Royal Wind Music war unsere Sorge um einen geeigneten Probenraum für diesen Fall bald aufgelöst, indem für jedes der beiden Ensembles in einem großen Raum etwas Probenzeit zur Verfügung gestellt wurde. Die Aufregung stieg im Viertelstundentakt und gegen 15:00 war es soweit: Chanson Mille Regretz (Desprez)- Kyrie Mille Regretz (de Morales)- Tango pour Claude (Galliano).

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Markus-Consort, Halbfinale im Sweelincksaal

Wir waren auf dem Punkt. Wir hatten gemeinsam Spass. Die Stücke waren exakt reif. Und genauso haben wir auch gespielt. Wie auch immer der Wettbewerb weitergehen würde, Frank hatte uns dahin gebracht, die Stücke und damit uns in optimaler Form vorzustellen. Das war ein gutes Gefühl und wieder dem Blockflötemhimmel ein kleines Stückchen näher. Anschließend spielte Polygon. Genau auf dem Punkt. Hatten Spass. Ein tolles Ensemble.

Das Abendkonzert am Samstag war mehr ein Gesamtkunstwerk und eine Performance als die übliche Konzertkost; das Ensemble Black Pencil unter Leitung von Jorge Isaac musste man live erleben; die Mischung aus moderner Musik und modern arrangierter und performter alter Musik hat uns sehr angesprochen. Allerdings ist das Erlebte kaum sinnvoll in Worte zu fassen, wie ich mir auch nicht ein gleiches Erlebnis vorstellen kann durch Hören einer CD mit diesem Programm.

Am Sonntag liefen morgens die letzten Halbfinalrunden mit sehr fortgeschrittenen junge und noch jüngeren Spielern, die für sich oder miteinander Musik machten und auch für uns Zuhörer. Wieder ein Stückchen Himmel. Besonders bemerkenswert fand ich die Flautinos (Deutschland, B1 Quartett bis 11 Jahre) mit Zungenbrechern von Agnes Dorwarth und Felix Gutschi (Österreich, A3 über 16 Jahre) mit seiner Interpretation von Studio 1a (2000, Emanuele Casale) auf Paetzold-Bassett mit Schallplatte und Tulpentopf.

die Jury: Bert Honig, Marion Verbruggen, Robert de Bree, Eva Gemeinhardt, Filipa Margarida Pereira und Susanna Borsch
die Jury: Bert Honig, Marion Verbruggen, Robert de Bree, Eva Gemeinhardt, Filipa Margarida Pereira und Susanna Borsch

In der Mittagszeit versammelten sich dann alle zur Bekanntgabe der Finalisten; je Kategorie durften zwei Teilnehmer ein Stück ihres Programmes beisteuern. Freude und Enttäuschung bei der Bekanntgabe durch die Jury liegen in einem solchen Moment dicht beieinander, was im Saal auch zu spüren war. Die beiden großen Ensembles, das Markus-Consort mit „Paduana“ (Scheidt), als Eröffnungsstück des Finalkonzertes (unser Markus-Consort) und das Ensemble Polygon aus Passau mit  „Ten Times Tenor“ (Maute) waren beide im Finale vertreten und auf der Bühne zu erleben.

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Royal Wind Music in Action

Vor dem auf Blockflötenanfänger und Familien ausgerichteten Mittagskonzert „Topstukken & Kopstukken“ hatte Hester Groenleer eingeladen, sich aktiv zu beteiligen und so waren die ersten Reihen mit etwa 40-50 kleinen Mitakteuren gefüllt, denen es sichtlich Freude bereitete, unter Hesters Dirigat bei etlichen Stücken mitzumachen. Wir alle erlebten wir dann The Royal Wind Music nicht nur spielend, sondern auch noch mit den Instrumenten tanzend. An diesem Zeitpunkt war das Konzert gut platziert, um noch einmal etwas Entspannung vor dem Finale zu ermöglichen.

Das Finale

Finale im Bernard-Haitinkzaal
Markus-Consort, Finale im Bernard-Haitinkzaal

Einige von uns kannten die grandiose Akustik in der Aula bereits vom Familienkonzert. Insbesondere die ganz großen Blockflöten spielen sich da fast wie von selbst; man braucht eigentlich nur noch die Luft strömen zu lassen und etwas aufmerksam sein, dann ist man wieder mal dem Himmel näher. Ein gutes Gefühl. Es war eine große Ehre für uns, mit dem Markus-Consort das Final-Konzert eröffnen zu dürfen und diesen Moment werde ich lange erinnern (ich verbringe meinen Alltag nicht in einem Konservatorium!).

Dann folgte ein Feuerwerk fantastischer Blockflötenmusik solistisch und in Gruppen, vorwiegend von jüngeren und ganz jungen Blockflötisten gespielt. Einige Beiträge hatte ich schon gehört, viele waren aber neu und beeindruckend. Die jüngste Teilnehmerin, Julia Vasconcelos Abdalla aus Brasilien, ganze 7 Jahre alt, stellte sich vorne auf die Bühne und spielte mit einer unbefangenen Lockerheit, als ob sie im heimischen Sandkasten unter Freunden sei. Das hatte was! Die sich anschließende allerletzte Pause vor der Preisverleihung war naturgemäß sehr unruhig, was durch eine interessante, aber teilweise lautstarke interaktive Installation (Control Lab, Francesca Clements & Jelle Verstraten) im Foyer des Conservatoriums noch verstärkt wurde. Alle konnten ihr Votum abgeben für den Zuhörer-Sonderpreis. Nach einer schier endlosen empfundenen Wartezeit öffneten sich gegen 17:15 Uhr dann wieder die Türen der Aula zu Preisverleihung und Abschluss ORDA-2015. Wer die Finalisten, das Finalprogramm und die Preisträger im Einzelnen nachsehen möchte, findet Informationen hier: http://www.openrecorderdays.com/en/ https://www.facebook.com/OpenRecorderDays?sk=wall

Die Preise waren zahlreich und sehr großzügig. urkunde orda MCWir freuen uns riesig über unseren 2.Preis in der Ensemblekategorie große Ensembles, der unserem Markus-Consort als Preis ein ORDA-Stipendium ermöglicht! Großartig!

So vieles wäre noch zu erwähnen…die Mittagskonzerte der Studenten…zahllose nette Begegnungen…anlässlich vieler sehr junger, engagierter Teilnehmer die Gewissheit, dass die Blockflöte nicht aussterben wird….und…und…und…

Zum Abschluss und im Nachgang an ORDA 2015 einige Anmerkungen zur Rolle unseres Ensembles in diesem Kontext: Als Frank Oberschelp erstmals davon sprach, uns anzumelden hat niemand damit gerechnet, im Finale auf dem Treppchen zu stehen. Die folgende Zeit der intensiven Vorbereitung hat unser Ensemble in vielfacher Hinsicht noch dichter zusammengebracht. Hinter jedem Erfolg steht ein Macher, ob Solist oder Ensemble. Danke, Frank und an dieser Stelle Dank an all diejenigen, die hinter uns stehen! Das gilt im Grunde genommen für alle Teilnehmer.Mehr über unser Markus-Consort hier im Blog. Wir haben zeigen können, was für uns im außerprofessionellen Bereich möglich ist und sind als Ensemble wahrgenommen worden. Dank der Ausstattung mit vielen großen Instrumenten konnten wir Musik im 8-Fuß-Register vorstellen. Das ist schon etwas Besonderes; der eine oder andere Teilnehmer hätte gerne mitgespielt, so drang es an unsere Ohren. Freude am Ensemblespiel so rüberzubringen, das fühlt sich richtig gut an!

Mit einem riesigen D A N K E an The Royal Wind Music für eineinhalb Jahre Vorbereitung, 4 Tage Gastfreundschaft im Blockflötenhimmel und eine unglaubliche, fantastische Organisation sowie freundlichste Unterstützung in vielerlei Hinsicht: Looking forward!

4 Gedanken zu “Reisebericht: Markus-Consort in Amsterdam

  1. Alex Innemedien Juni 10, 2015 / 5:31 pm

    Die Begeisterung dieses Ereignisse kommt super rüber aus diesem Bericht (auch wenn ich keine der genannten Persönlichkeiten oder Gruppen wirklich kenne, von den meisten habe ich noch nicht einmal den Namen gehört). Aber das Gefühl, sich wie unter lauter Koryphäen zu bewegen, die ehrliche und offene Anerkennung für die anderen Künstler von Groß bis Klein, ist sehr authentisch. Am wichtigsten ist natürlich – hierzulande – die Feststellung, dass Blockflöten-Musik ein sehr hohes künstlerisches Standing hat und auch in Zukunft haben wird!

    • quotenmann Juni 10, 2015 / 10:10 pm

      Danke, Alex. Die Stimmung von Amsterdam kommt rüber, das finde ich schön.

  2. Alex Innemedien Juni 11, 2015 / 9:30 am

    Quotenmann…? Ach ja, stimmt. Geht mir auch oft so. Mann kann damit leben ;-))

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